Als ich heute morgen aus den Federn kroch, dachte ich noch nicht, dass ein lang gehegter Wunsch an diesem Sonntag in Erfüllung gehen würde. Nach dem Frühstück klingelte das Telefon, Ferl (Ferdinand) lud uns zu einer Kutschfahrt ein. Habt` Ihr nicht meinen Freudenschrei gehört?
Ferl ist ein guter Freund der Familie und ein "Pfundskerl"! Valentin und Zorro sind seine beiden "Jungs"!Mein Mann fährt öfters als zweiter Mann bei größeren Kutschfahrten mit. Erst gestern waren die beiden acht Stunden unterwegs. Die Karotten für die Pferde wurden bei einem Bauern geholt und ein guter Freund (er ist Starfriseur) wurde auch noch besucht. 52 Kilometer sind die Pferde gelaufen. Und heute durfte ich auch mal mitfahren!
Die Umgebung meines Heimatortes ist hügelig. Zorro und Valentin hatten also ganz schön zu ziehen. Wir waren immerhin vier Personen.
Es sind schmucke Bauerndörfer, durch die wir fuhren. Hier darf noch der Hahn auf dem Mist krähen und die Schweine haben im Garten ihren Auslauf. Glückliche Tiere!!!!
Auch für Menschen fanden wir "Futter"! Fährt man mit der Kutsche durch die Dörfer, wird man ständig von den Bauern angesprochen. Einer von den Bauern hat uns erlaubt Walnüsse einzusammeln. Aus Ermangelung eines geeigneten Transportmittels haben wir einfach meine Mütze gefüllt. 

Unsere "Reise" führte auch durch den Wald. Links und rechts des Weges kann man außer Bäumen noch viel entdecken. Leider gibt es in diesem Jahr bei uns in der Umgebung keine Pilze (nicht einmal die giftigen), weil es seit langer Zeit nicht mehr geregnet hat. Die Erde ist ausgetrocknet. Bläst der Wind über die abgeernteten Flächen, entstehen Staubwolken.

Die schönen Bauerngärten faszinieren mich immer wieder aufs neue. In der Nachbarschaft von Blumen gedeihen Kräuter und Gemüse ganz besonders gut. Oft findet man noch alte, schon vergessene Sorten von Gemüse und Sommerblumen. Hie und da gibt es eine Streuobstwiese. Das Obst sieht nicht aus wie im Supermarkt, hochglanzpoliert und ohne Macken. Dafür schmeckt dieses Obst um so besser.
Unsere "Reise" führte auch durch den Wald. Links und rechts des Weges kann man außer Bäumen noch viel entdecken. Leider gibt es in diesem Jahr bei uns in der Umgebung keine Pilze (nicht einmal die giftigen), weil es seit langer Zeit nicht mehr geregnet hat. Die Erde ist ausgetrocknet. Bläst der Wind über die abgeernteten Flächen, entstehen Staubwolken.
Angekommen auf einem Reiterhof in der Umgebung wurden erst einmal die Zorro und Valentin versorgt.
Es war ein traumhafter Oktobertag. Nun bin ich sehr, sehr müde - das macht wohl die frische Herbstluft. Ganz bestimmt werde ich heute gut schlafen und morgen ganz ausgeruht sein. Sollte es morgen mit dem Stricken des FiF losgehen - ich bin bereit.
So, nun wünsche ich Euch allen einen schönen Sonntagabend und a guads nächtle.
heidi