Auf die Idee, Euch mal mein Sommerhäuschen vorzustellen brachte mich
Lisa. Hier die Fotos.
Gestern war der erste schöne warme "Frühlingstag". Die Sonne lachte vom Himmel, die Vögel zwitscherten um die Wette, Zaubernuss, Winterlinge und Schneeglöckchen sorgen für fröhliche Farbtupfen in der Natur. Ich musste einfach unser "Sommerhäuschen" auf Hochglanz bringen. Es könnte ja sein, dass es mehr so warme Tage gibt, und wir könnten schon unseren Kaffee am Nachmittag hier draussen geniessen.
Hier unser "Sommerhäuschen" von aussen. Unser Familienmonogramm ziert den Eingang, ebenso wie eine schöne Clematis. Was man noch nicht sieht, ist eine Clematis, die von der Gartenkaminseite über das Dach ranken soll. Auf der linken Seite steht die Zaubernuss, die jetzt gerade gelb blüht. Vor der Clematis wächst die Kletterrose "New Dawn", die das Häuschen mal in einen verwunschenen Ort verwandeln soll.
Ursprünglich wollten wir in diese Ecke unseres "Minigartens", wo früher ein Teich war, eine "Bank mit Dach" bauen. Irgendwo in einer Gartenzeitung habe ich mal was ähnliches gesehen. Wir entschieden uns aber dann für ein Häuschen, der Sitzplatz ist mehr geschützt und die Polster von den Stühlen und der Liege kann man auch unterbringen. Wir kauften uns ein ganz normales Gartenhäuschen 2 auf 2 Meter. Es wurde auf festem Untergund aufgebaut. Wir strichen es von aussen in Terrakotta wie unser Wohnhaus und von innen in Weiss. Zusätzlich bauten wir noch ein Sprossenfenster ein.
Als Sitzbank dient ein altes Bauernbett, dass mein Mann so umbaute, dass man es auch noch zum Bett ausziehen kann (im nächsten Post werde ich davon berichten).

Die Kissen stammen vom Flohmarkt. Franz erinnert mich des öfteren an meine Pflichten - weil es ja auf dem Kissen steht. Ich finde die Farbzusammenstellung sehr gelungen. Bestickt ist das Kissen in Rose/Pink und Grüntönen. In den Ecken stehen die Initialen EZ und 1909. Ich weiss nicht, ob das Kissen 100 Jahre alt ist, oder ob es ein Geschenk an Jemanden war, der vielleicht 1909 geboren wurde.
Einem Eisentisch vom Trödler, auf den wir eine neue Platte setzten, gaben wir in unserem Häuschen ein neues Zuhause. Die Platte des Tisches habe ich mit Mosaik gestaltet. Details vom Tisch in einem späteren Post.

Diana besuchte mich gestern um mitzuhelfen. Den Kuchen hat sie gebacken - er war sehr lecker.

Im Häuschen benutze ich extra Geschirr, das fast ausschliesslich in Weiss gehalten und schon alt ist. Auch die Tischwäsche stammt von meinem Lieblingsstöberladen.
Über der Sitzbank hängt ein ganz einfacher älterer Ikea-Spiegel. Ich habe die Ornamente daraufgeklebt und ihn weiss gestrichen. Jetzt vergrössert er optisch den kleinen Raum. Über dem Spiegel ist ein Brett angebracht, auf dem die Kupferkesselsammlung meines Mannes untergebracht ist. Die Kupferkessel haben wir in Finnland auf dem "Kirpputori" (Flohmarkt) erstanden.
Meine Kaffeemühlensammlung findet Platz auf diesem alten Bord. Dieses Tuch kennt Ihr schon vom letzten Post. Ich habe es letzte Woche im Stöberladen aufgetan.
In einer Ecke am Eingang hat mein Mann ein kleines Eckregal angebracht. Darauf finden Deko und Kleinigkeiten, die griffbereit sein sollen ihren Platz.

Ein altes Kästchen mit wunderschönen alten Scheiben (leider haben sie einen Sprung) ist über einem alten Korbmöbel angebracht, das ich einfach weiss überstrichen habe. Dieses Möbel ist mit den vielen Schubladen sehr praktisch, viele Dinge finden dort ihren Platz. Es soll aber demnächst gegen eine alte Kommode ausgetauscht werden.
Die Vorhänge, die vor der Eingangstür hängen, sind alte Leinenbetttücher, die ich letzte Woche ergattert habe. Ich liebe diese Dinge.
Hier zeige ich Euch noch eine Tasche aus Holz. Ich habe sie 2003 in Schweden gekauft. Ursprünglich war sie naturfarben. Ich habe sie in pink gestrichen. Die Hortensien (sie sind nicht echt) passen sehr gut dazu (finde ich).

In meinem Garten tanzen die Frühlingsfeen. Diese hat sich die Schneeglöckchen als idealen Tanzplatz ausgesucht. Na, wenn da nicht ein neues Lebensgefühl geweckt wird!
Ich wünsche Euch einen heiteren Wochenanfang.
heidi