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Samstag, 5. Dezember 2009

Adventgeschichten

Vier Tage war mein Notebook krank, jetzt ist es wieder gesund, Gott sei Dank! Und ich litt doch tatsächlich an Entzugserscheinungen. Bin sehr erstaunt, was mir doch alles in diesen Tagen entging. So viele schöne Posts und Kommentare. Ich werde gleich noch kommentieren - versprochen.

Pünktlich zum 1. Advent war die Weihnachtsdeko fertig. Den Nikolaus habe ich vor Jahren getöpfert. Er darf den Hauseingang überwachen.
Den Adventskranz habe ich aus Naturmaterialien gebunden. Buchs, Lavendel, Rosmarin und Efeu wachsen im Garten. Besenheide und Beeren bringen etwas Farbe in den Kranz. Zapfen und getrocknete Granatäpfel umspielen die naturfarbenen Kerzen. Die Granatäpfel stammen aus Marokko. Vor zwei Jahren habe ich sie in schon getrocknetem Zustand in der Palmenoase aufgelesen. Damit sie nicht aufplatzen, habe ich sie kurzerhand mit Haarlack (der Spass war nicht gerade billig) besprüht. Auch Pinienzapfen aus der Provence habe ich so behandelt. Sie haben bis heute nicht ausgesamt.
Den Deckenkranz ist in Orange- und Brauntönen gehalten. Einige Kugeln sind selbstgemacht. Sie sind mit Stickgarn umwickelt und bekamen Posamenten als i-Tüpfelchen angehängt.

Auf dem Esstisch sieht es so aus. Habt Ihr im Hintergrund den Adventskalender entdeckt. Im letzten Jahr beschäftigte ich mich damit in der Voradventszeit - und das in vierfacher Ausfertigung. In diesem Jahr musste er nur noch befüllt werden. Diana hat das übernommen
- wegen der Überraschung. Und was muss ich gestehen. Im Säckchen für den zweiten Dezember waren Tee und Badekugeln versteckt. Stellt Euch mal vor, was ich gemacht habe. Ich habe eine Badekugel in der Meinung, es wäre was zum Naschen, in den Mund gesteckt. Pfuiteufel, war des greisslig! Die Gier ist schon was "schiachs"! Aber das kommt auch nur davon, weil ich auf die meisten "Naschereien" verzichten muss.
Hat bei Euch heute auch schon mal das Christkind vorbeigeschaut? Bei mir schon. Die liebe Lee-Ann und Maja haben es vorbeigeschickt. Die Päckchen werden aber erst Heilig-Abend (ich hoffe, dass sich meine Neugier bis dahin in Grenzen hält) geöffnet. Liebe Lee-Ann, schon mal ganz lieben Dank dafür. Werde mich aber noch extra bedanken!!!
Apropos Geschenke öffnen. Als meine Kinder noch klein waren, hat sich Ralf Lego vom Christkind gewünscht. Diesen Wunsch erfüllte ich ihm sehr gerne. Kaum hatte ich das "Gewünschte" gekauft, wurde ich vom "Spieltrieb" übermannt. In den Nächten, wenn die Kinder im Bett waren, habe ich Raumstation, Kran etc. schob mal zusammengebaut. Ich fühlte mich in die Kindheit versetzt. Auch wir Kinder bekamen Lego - allerdings nur soviele, wie für ein Haus benötigt wurden. Ausser mir wollten noch zwei Schwestern mit den Steinchen spielen. Endlich konnte ich mal ganz alleine für mich Lego bauen. Ralf bekam vom Christkind regelmässig fertiggebaute Legoprojekte. Wie er mir später gestand, war ich nicht die einzige, die schon vor Weihnachten sich an den Legos erfreute. Ralf konnte die versteckten Legos immer finden und spielte schon mal "Lego"! Und was lernt man aus der Geschicht - nicht nur in jedem Manne steckt ein Kind.
Einen schönen zweiten Advent wünscht Euch
heidi

Sonntag, 13. September 2009

Neues aus dem Lusthäuschen!

Unser Lusthäuschen ist ein Ort der Stille und des Friedens. Nirgends kann man sich so in eine heile Welt "beamen", wie in diesem kleinen, schnukkeligen Häuschen. Hektik und Sorgen bleiben draussen. Mit Wehmut denke ich in der kalten Jahreszeit an diese Oase.
In Finnland entdeckte ich dieses schöne Drahtherz. Ursprünglich war es grün. Schnell ist eine neue Deko gezaubert.
Das Drahtherz klappt man auf und legt die Blüten ein. Schön ist es auch mit frischen Blüten - dann legt man nur eine Steckmasse in Alufolie gewickelt ein. Auch mit Früchten und Blättern sieht es immer gut aus. Ein Herz in grün und einen Kranz habe ich mir auch gleich besorgt.


Kathrin hat mir ein paar Fotos geschickt, die ich gerahmt habe. Sie hängen nun noch ein wenig verloren in der Ecke. Sie sollen noch Gesellschaft von einigen meiner schönsten Gartenfotos bekommen.
Das Gestell für die Waschschüssel und Wasserkanne habe ich auch aus Finnland mitgebracht. Es musste auch erst von schwarz auf weiss gestrichen werden. Dazu passend habe ich das kleine Handtuch gestrickt.
Das Handtuch zieren Mäusezähnchen, ein Rosenmuster und eine kleine Rose am Aufhänger. Eigentlich sollte es in die Küche kommen, nun gefällt es mir im Lusthäuschen besser. Die Küche bekommt bei Gelegenheit ein anders "Strickhandtuch".


Den Teppich habe ich in Finnland gehäkelt. In Joensuu fand ich in der Webstube das schöne Strickband. Gehäkelt habe ich mit einer Nadel Nr. 12.


Hier noch einmal ein Stillleben. Das romantische Herz ist ein edles Kleinod, das an einen ganz besonders lieben Menschen erinnert.
Liebe Grüße an alle Besucherinnen und Besucher

Freitag, 13. Februar 2009

VALENTIN, "DICK-MADAM" und SCHWAN


Ich möchte den Valentinstag dazu benutzen um mal "Danke" zu sagen!


Danke, dass Ihr mich so herzlich im "Bloggerwunderland" aufgenommen habt,
Danke, für Eure schönen Seiten - die ich täglich besuchen darf,
Danke, für Eure Posts, die mich inspirieren und mich oft erheitern,
Danke, dass Ihr mich so zahlreich auf meiner Seite besucht,
Danke, für die netten Kommentare und einfach

Danke für Alles!

Ich möchte Euch und Eure Seiten nicht mehr missen!

Die Zaubernuss ist immer der erste "Frühlingsblüher". Das Foto habe ich am Mittwoch gemacht, da lag noch Frühling in der Luft. Das war nur ein Bluff, nun ist wieder der Winter zurückgekehrt. Es ist kalt, die Blüten haben sich wieder ein wenig in ihre Hüllen zurückgezogen.

Bis vor zwei Jahren ging ich regelmässig töpfern. In unserem Ort gab es eine kleine Töpferei. In der kleinen Werkstatt konnte man sich kreativ richtig austoben. Das machte viel Spass. Leider hat die Töpferei geschlossen und somit gibt es keine Möglichkeit in der näheren Umgebung die Objekte zu brennen und zu glasieren.

Von meinen vielen Töpferarbeiten möchte ich Euch heute meine "Dickmadam" vorstellen. Mein Mann hat ihr den Namen gegeben, weil sie ein wenig "stämmig" ist, wie man bei uns in Bayern sagt. In die Werkstatt kam mal ein Künstler, der meinte, dass man bei Skulpturen und Büsten meistens sich selbst modelliert. Ich denke, so unrecht hat er nicht!

Eigentlich wollte ich Euch heute ganz was anderes zeigen. Leider habe ich mich mit der Trocknungszeit sehr verschätzt - das Projekt wurde nicht fertig. Ich zeige Euch in den nächsten Tagen mein "Kunstwerk", vorausgesetzt es wird eines!

Stopp! Da fällt mir ja noch ein, ich habe Euch versprochen, aus meinem alten Buch schöne Ideen für`s Serviettenfalten zu zeigen. Hier mein Favorit - der Schwan!




Wenn Ihr ihn nachfalten wollt, dann könnt Ihr in meiner Schublade nachsehen, wie es gemacht wird.

Ich wünsche Euch einen schönen Valentinstag, lasst Euch schön beschenken und verwöhnen!

Liebe Grüsse

Heidi

Sonntag, 1. Februar 2009

Frühlingsglück in Omas Waschschüssel und .... endlich fertig!

Auf der Küchenfensterbank erwacht so langsam der (Vor-)Frühling. Die Hyazinthen duften und erfreuen Nase und Auge. Mein Mann ist zwar der Meinung, die Hyazinthen stinken - vielleicht funktionieren die Geruchsnerven bei den Männern nicht richtig. Jedenfalls sind sie richtige Muntermacher - Frühjahrsmüdigkeit hat da keine Chance.

Das zauberhafte Vintage-Eimerchen habe ich gestern auf dem Flohmarkt gefunden. Es wartete schon auf mich. Meine (Kunst-)Tulpen warteten schon lange auf ein geeignetes Gefäss, um würdevoll in Szene gesetzt zu werden. Echte Tulpen auf der warmen Fensterbank sind am dritten Tag schon verblüht. Deshalb der künstliche Ersatz.

Ja, wer hat sich denn zwischen den Tulpen versteckt? Ist es nicht die Frühlings-Elfe?


In die alte Waschschüssel der Oma habe ich größere Kiesel eingefüllt. Auf die Zwischenräume kamen die Hyazinthenzwiebel, die ich erst zwei Tage in den Garten in die Kälte legte. Ich hatte so viele, weil ich vergessen hatte sie im Garten einzugraben. Dann kam noch Wasser dazu. Im dunklen Keller durften die Zwiebel erst mal Wurzeln treiben. Kurz vor Weihnachten war es dann soweit. Die Schüssel mit all den Zwiebeln durfte ans Tageslicht (in den kühleren Gang, wo es auch nicht zu hell war). Auf die Steine legte ich eingeweichtes Rentiermoos aus meinem Fundus.

Wusstet Ihr, dass der Name der Hyazinthe seinen Ursprung in der griechischen Mytholigie hat? Hyakinthos wurde beim Diskuswerfen ungewollt von Apollon getötet. Aus dem Blut des Hyakinthos wuchs die Hyazinthe.

Die beiden Vögelchen haben auch schon Frühlingsgefühle. Da spitzen doch ein paar Eier aus dem Nest.

Meine Schwägerin brachte mir den Frühling anhand von einem mit Märzenbechern bestickten Tischläufern in`s Wohnzimmer. Dazu passt doch wunderbar das bemalte Straussenei. Ich meine, man muss es nicht nur an Ostern präsentieren.

Und da ist sie nun! Die Biathlon-Jacke ist fertig! Das Stricken macht ja eine Menge Spass und beruhigt. Aber das Zusammennähen und das Fädenvernähen, das finde ich langweilig. Meistens liegt das fertiggestrickte Projekt schon eine ganze Zeit, bis ich mich endlich aufraffen kann, es fertigzustellen. Nur diesmal war es anders. ... ich hatte versprochen, die Jacke bald in meinen Blog einzustellen. Ja, wie heisst es: was man verspricht, das muss man doch halten! Leider ist mein Model ausgefallen (sie ist krank), deshalb konnte ich sie nur auf dem Bett präsentieren. Sobald Diana wieder fit ist, tausche ich das Bild aus.


Für die langen Abende auf der Couch habe ich mir warme Couch-Schuhe gestrickt. Damit sie nicht so langweilig aussehen, habe ich sie mit Rosen verziert. Auf die Sohle habe ich Filzeinlegesohlen mit der Gummiseite nach aussen genäht, damit ich auf den Treppen nicht ausrutsche. Hatte schon mal einen folgenschweren Treppensturz erlebt - nun bin ich vorsichtig.

Eine schöne gemütliche Woche wünscht Euch

heidi

Mittwoch, 14. Januar 2009

Winterimpressionen

Hallo, all`Ihr Lieben,

war gestern wieder in der Natur unterwegs. Hier ein paar Fotos.




Ich geniesse die Walking-Runden jetzt besonders. Die Winterlandschaft ist traumhaft - ich komme immer total entstresst und mit neuen Ideen für die Deko wieder nach Hause und freue mich auf eine gute Tasse Kaffee.

Das Fensterbrett in der Küche zieren einige Dinge aus meiner Porzellan-Sammlung.


Das schöne Körbchen hat mir meine liebste Schwägerin (ich habe nur die Eine) bestickt. Es hat einen guten Platz in der Küche gefunden. Darin kann man wunderbar die alkoholischen Kochzutaten verstecken!




Diesen Brotkasten (eigentlich ein Behälter zur Aufbewahrung von ärztlichem, medizinischem Besteck aus alter Landarztpraxis) konnte ich supergünstig im Internet ersteigern.

Hier noch ein bischen Frühling. Ist leider nicht für mich. Ich habe meine Schwägerin zum Geburtstag damit überrascht.




"Lebenskünstler ist, wer seinen Sommer so erlebt, daß er ihn noch im Winter wärmt."
Alfred Polgar




In diesem Sinne wünsche ich Euch noch eine schöne Woche


Heidi