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Sonntag, 2. Januar 2011

Was hat Fürst Pückler mit der Romantik zum „Festhalten“ zu tun?


Hallo, Ihr Lieben!

Na, seid Ihr alle im Neuen Jahr gut angekommen? Ich wünsche Euch ganz viel Gesundheit, viel Glück und einen gut funktionierenden Schutzengel, der immer ein Auge auf Euch hält.

Im Sommer 2010 besuchten wir Park und Schloß von Bad Muskau.
Hermann Fürst von Pückler war nicht einfach nur Fürst – als Frauenheld, Verschwender, Reisender, Schriftsteller und vor allem als Gartenkünstler war er Anfang des 19. Jahrhunderts in aller Munde. Der Fürst inszenierte sich in Briefen und Tagebüchern.
Die Ausstellung „Pückler! Pückler? Einfach nicht zu fassen! ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Ich habe einen Liebesbrief à la Pückler an meinen Mann nach meinen Angaben mit dem Liebesbrief-o-mat „mixen“ lassen.
Dies ist das Ergebnis - richtig schön "schmalzig"!
Mit magischen Hör-Herzen lauschten wir Pücklers Liebesangelegenheiten. Eine spektakuläre Fahrt in der automatischen Kutsche führte uns durch die Pücklersche Traumwelt. Immer mit Spannung und Pückler(eis) im Bauch flanierten wir durch den großen Park auf der Suche nach romantischen Stimmungen. Dabei entstanden viele Fotos. Wir wanderten durch weitläufige Wiesen, dichte Wälder, vorbei an pittoresken Seen und Flüssen auf geschwungenen Wegen. Unzählige (Rhod)odendren und „(Lilo)dendren“ standen Spalier. Wer Lust auf mehr Bilder hat, hier gehts zum Tor.
"Lilodendron"
Auf einer der schönsten Brücken kam mir der Gedanke, diese Erlebnisse ganz besonders festzuhalten.Zum Weihnachtsfest bastelte ich für Diana einen Kalender mit den schönsten Erinnerungsfotos und nähte diese romantische Tasche mit dem Foto jener Brücke, auf welcher der zündende Gedanke entstand.

Diana ist seeehr neugierig und wollte immer wissen, was Sie denn zum Weihnachtsfest für ein Geschenk bekäme. Wir nannten es ein Bilderbuch zum Umhängen. Damit konnte sie nichts anfangen – was mein Glück war. Ja, diese Überraschung ist gelungen. Diese Tasche habe ich auch für mich genäht - allerdings mit einem anderen Foto drauf.
Was ich noch so verbrochen habe, in der nächsten Folge!
Liebe Grüße
heidi

Montag, 24. August 2009

Dolce Vita mit Rosenblüten für die Füße

Die Rose übt eine große Anziehungskraft auf mich aus. Die samtweichen Blütenblätter und der liebliche Duft verzaubern meine Sinne. Genau das Richtige für meine geschundenen Füße. Bei der Sommerhitze laufen sie auch gleich immer an. Oft sind Füße ein Stiefkind, was die Pflege anbelangt. Für ein erfrischendes Rosenbad und eine Rosenölmassage sind sie dankbar.


Man benötigt gar nicht viel für das Wohlbefinden der Füße. Eine kleine Wanne oder eine große Schüssel mit frischem, kühlem Wasser. Einige Tropfen Rosenöl und Rosenblütenblätter machen das Bad komplett. Die ätherischen Öle wirken desinfizierend, also gut für geschundene Füße.

Ich genieße so ein Fußbad ganz ausgiebig. Es ist sehr erfrischend und steigert das Wohlbefinden für den ganzen Körper. Das ist nicht mit einer halben Stunde getan
. Hin und wieder gieße ich ein wenig kaltes Wasser hinzu.

Das alles findet auf unserer Terasse unter der Duftrose "Mary Rose" statt. Ein idealer Ort für "Tagträume"!



Griffbereit auf dem kleinen Tischchen liegt neben der Kanne kalten Wassers, der Rosenseife und dem Rosenöl noch ein schönes Buch. Natürlich darf das Handtuch nicht fehlen. Dieses aparte Handtuch habe ich in Finnland auf einem Flohmarkt gefunden.


Nachdem die Füße getrocknet sind, werden sie noch mit selbsthergestelltem Rosenöl massiert. Das Öl ist ohne viel Aufwand herzustellen. Flakons und kleine Fläschchen finden sich in jedem Haushalt, in denen sich "Rosendüfte" des Sommers konservieren lassen.

Tagsüber ist es ja bei uns zur Zeit noch sehr warm. Seit zwei Tagen empfinde ich das Licht anders. Es sind Vorzeichen des Herbstes. Die Nächte sind kühl und feucht. Das muß der "Altweibersommer" sein.

Noch viele herrliche sonnige Tage

wünscht Euch



heidi