Mittwoch, 4. März 2009

Weisse "Träume"

Ich bin überwältigt von den vielen netten Kommentaren, was mein Sommerhäuschen betrifft. Vielen, lieben Dank dafür. Gerne dürft Ihr bei mir zum Kaffee oder Tee kommen - nur bitte nicht alle auf einmal!!!!
Wie versprochen hier der zweite Teil der Geschichte meines Sommerhäuschen. Das Häuschen gibt es jetzt zwei Jahre.
Dazu gibt es was zu erklären. Wie ihr ja wisst, besitzen wir ein Wohnmobil, mit dem wir durch Europa reisen. Die Einrichtung unseres fahrenden Hauses hat mein Mann nach unseren Bedürfnissen optimiert. Das Gartenhäuschen wurde nun auch so multifunktional eingerichtet, so dass man darin bequem sitzen und schlafen kann.
Das alte Bett bekam einen neuen selbstgebauten Lattenrost, der geteilt ist. So kann man es als Bank benutzen, und wenn man den Lattenrost auszieht, wieder als Bett.
Ich liebe es, das Bett blütenweiss wie zu Omas Zeiten zu überziehen. Das bringt eine gewisse Romantik ins Häuschen.
Die Fotos entstanden letzten Samstag. Die Sonne schien durch das kleine Fenster, es gab tolle Effekte.
Frieren muss man nicht, dafür sorgt die alte Blechwärmeflasche. Sollte man des Nachts mal ein dringendes Bedürfnis haben, dafür steht der gute alte Nachttopf bereit.
An die Waschgelegenheit haben wir auch gedacht. Die Waschschüssel und den Wasserkrug ersteigerte ich bei E-bay. Die Seifenschale stammt aus einem Antikladen in Vöru (Estland).
Wir haben zwar auch Steckdosen im Häuschen und passende Stehlampen, aber romantischer ist Kerzenlicht. Woher der alte Kerzenständer stammt, wissen wir nicht mehr. Er war kaputt und mein Mann kann sich daran erinnern, dass er ihn schon vor langer, langer Zeit repariert hat. Der Kerzenständer erinnert uns ans Darmol-Männchen. In der Werbung lief ein dickes Männchen im Nachtgewand, mit einer Schlafmütze (wie Onkel Fritz bei Max und Moritz) und grossen Pantoffeln durch den Raum. In der Hand hielt er einen ähnlichen Kerzenhalter mit brennder Kerze und sagte "Nimm Darmol, und du fühlst dich wohl!"
Die Kammschale habe ich vor kurzem im Stöberladen aufgetan.



Hier mein Lieblingsfoto: Der Blick nach draussen. Man erkennt im Hintergrund die Buchseinfassung unseres Rosenbeetes und einen alten Eisenzaun, der die Terrasse umrahmt. Der alte Zaun stammt aus Österreich. Er war das Geschenk von Roswitha, der Cousine meines Mannes.
Diesen romantischen Blumenübertopf habe ich selbst gegipst. Wer sich dafür interessiert, wie man so was herstellt, findet die Anleitung in meiner Schublade. Es darf selbstverständlich nachgearbeitet werden.
Ich wünsche Euch viel Spass beim Lesen
heidi

Sonntag, 1. März 2009

Kaffeestunde im Sommerhäuschen

Auf die Idee, Euch mal mein Sommerhäuschen vorzustellen brachte mich Lisa. Hier die Fotos.
Gestern war der erste schöne warme "Frühlingstag". Die Sonne lachte vom Himmel, die Vögel zwitscherten um die Wette, Zaubernuss, Winterlinge und Schneeglöckchen sorgen für fröhliche Farbtupfen in der Natur. Ich musste einfach unser "Sommerhäuschen" auf Hochglanz bringen. Es könnte ja sein, dass es mehr so warme Tage gibt, und wir könnten schon unseren Kaffee am Nachmittag hier draussen geniessen.
Hier unser "Sommerhäuschen" von aussen. Unser Familienmonogramm ziert den Eingang, ebenso wie eine schöne Clematis. Was man noch nicht sieht, ist eine Clematis, die von der Gartenkaminseite über das Dach ranken soll. Auf der linken Seite steht die Zaubernuss, die jetzt gerade gelb blüht. Vor der Clematis wächst die Kletterrose "New Dawn", die das Häuschen mal in einen verwunschenen Ort verwandeln soll.
Ursprünglich wollten wir in diese Ecke unseres "Minigartens", wo früher ein Teich war, eine "Bank mit Dach" bauen. Irgendwo in einer Gartenzeitung habe ich mal was ähnliches gesehen. Wir entschieden uns aber dann für ein Häuschen, der Sitzplatz ist mehr geschützt und die Polster von den Stühlen und der Liege kann man auch unterbringen. Wir kauften uns ein ganz normales Gartenhäuschen 2 auf 2 Meter. Es wurde auf festem Untergund aufgebaut. Wir strichen es von aussen in Terrakotta wie unser Wohnhaus und von innen in Weiss. Zusätzlich bauten wir noch ein Sprossenfenster ein.
Als Sitzbank dient ein altes Bauernbett, dass mein Mann so umbaute, dass man es auch noch zum Bett ausziehen kann (im nächsten Post werde ich davon berichten).

Die Kissen stammen vom Flohmarkt. Franz erinnert mich des öfteren an meine Pflichten - weil es ja auf dem Kissen steht. Ich finde die Farbzusammenstellung sehr gelungen. Bestickt ist das Kissen in Rose/Pink und Grüntönen. In den Ecken stehen die Initialen EZ und 1909. Ich weiss nicht, ob das Kissen 100 Jahre alt ist, oder ob es ein Geschenk an Jemanden war, der vielleicht 1909 geboren wurde.
Einem Eisentisch vom Trödler, auf den wir eine neue Platte setzten, gaben wir in unserem Häuschen ein neues Zuhause. Die Platte des Tisches habe ich mit Mosaik gestaltet. Details vom Tisch in einem späteren Post.

Diana besuchte mich gestern um mitzuhelfen. Den Kuchen hat sie gebacken - er war sehr lecker.

Im Häuschen benutze ich extra Geschirr, das fast ausschliesslich in Weiss gehalten und schon alt ist. Auch die Tischwäsche stammt von meinem Lieblingsstöberladen.

Über der Sitzbank hängt ein ganz einfacher älterer Ikea-Spiegel. Ich habe die Ornamente daraufgeklebt und ihn weiss gestrichen. Jetzt vergrössert er optisch den kleinen Raum. Über dem Spiegel ist ein Brett angebracht, auf dem die Kupferkesselsammlung meines Mannes untergebracht ist. Die Kupferkessel haben wir in Finnland auf dem "Kirpputori" (Flohmarkt) erstanden.

Meine Kaffeemühlensammlung findet Platz auf diesem alten Bord. Dieses Tuch kennt Ihr schon vom letzten Post. Ich habe es letzte Woche im Stöberladen aufgetan.

In einer Ecke am Eingang hat mein Mann ein kleines Eckregal angebracht. Darauf finden Deko und Kleinigkeiten, die griffbereit sein sollen ihren Platz.

Ein altes Kästchen mit wunderschönen alten Scheiben (leider haben sie einen Sprung) ist über einem alten Korbmöbel angebracht, das ich einfach weiss überstrichen habe. Dieses Möbel ist mit den vielen Schubladen sehr praktisch, viele Dinge finden dort ihren Platz. Es soll aber demnächst gegen eine alte Kommode ausgetauscht werden.

Die Vorhänge, die vor der Eingangstür hängen, sind alte Leinenbetttücher, die ich letzte Woche ergattert habe. Ich liebe diese Dinge.

Hier zeige ich Euch noch eine Tasche aus Holz. Ich habe sie 2003 in Schweden gekauft. Ursprünglich war sie naturfarben. Ich habe sie in pink gestrichen. Die Hortensien (sie sind nicht echt) passen sehr gut dazu (finde ich).

In meinem Garten tanzen die Frühlingsfeen. Diese hat sich die Schneeglöckchen als idealen Tanzplatz ausgesucht. Na, wenn da nicht ein neues Lebensgefühl geweckt wird!

Ich wünsche Euch einen heiteren Wochenanfang.

heidi

Freitag, 27. Februar 2009

Träume in Weiss

Inspiriert von Anett`s Spitzenunterkleidern wollte ich meinen Mann dazu überreden, mit mir doch zu meinem "Lieblingsstöberladen" zu fahren. Er musste eine Eingebung von "oben" gehabt haben. Bevor ich mit meinem Wunsch loslegen konnte, meinte er, er müsse zum "Gruschtladen", Diana`s grässliches Kaffeeservice dorthinbringen. Könnt Ihr Euch vorstellen, wie ich innerlich gejubelt habe.
Ich fand in der "Wäscheabteilung" zwar kein Spitzenunterkleid, aber dafür fand ich andere Träume in weiss. Ich suchte deshalb nach Leinen- oder Baumwollbetttüchern, die ich noch für verschiedene Zwecke benötigte. Ich nahm den ganzen Stapel von unansehnlichen, grauen, verknitterten "Bettlaken" und Kissen mit, ohne genau hinzusehen. Es waren viele Leute im Laden. Seltsamerweise interessierte sich niemand für die alte Wäsche. Die Frauen wühlten nur in der neueren und moderneren Wäsche.
Zuhause angekommen, sortierte ich erst einmal die schmutzigen, unansehnlichen Teile. Was da zum Vorschein kam, verschlug mir fast die Sprache. Sofort gings ans Waschen und Stärken. Da ein schöner Sonnentag war, trocknete ich die "Schätzchen" unter freiem Himmel. Die schöne weisse Wäsche auf der Wäscheleine, das war ein schönes Bild - habe leider kein Foto gemacht. Den ganzen Donnerstag vormittag war ich dann mit dem Bügeln beschäftigt. Normalerweise macht mir das keinen Spass, aber an diesem Tag schon.

Hier das Ergebnis:

Ein Bettbezug mit Kopfkissen mit schönen Stickereien, Monogramm und Zwirnknöpfen.


Ein Kopfkissenbezug und ein Einschlagtuch mit Monogramm, Biesennäherei und schöner Kantenstickerei


ein schönes Tuch (vielleicht ein Vorhängetuch) mit schöner lachsfarbener Stickerei

ausserdem waren es noch zwei nigelnagelneue Betttücher aus Leinen, drei Bettbezüge und drei Wäschesäcke (für`s Wohnmobil)

Und ratet mal, was ich dafür bezahlt habe? ..... 10,50 Euro

In der Zwischenzeit war mein Mann in der Hausratabteilung und hat folgende Schätze gefunden.

Elegante Handschuhe (davon gibt es noch einige), einen kleinen Bilderrahmen


und diverse Porzellanstücke. Er bezahlte 6,50 Euro.

Ich habe Glück, denn mein Mann ist auch für den alten "Schrott" zu haben.
Ein schönes Wochenende wünscht Euch
heidi


Sonntag, 22. Februar 2009

Waschtag!

Im "Stöberwunderland" unserer Stadt hatte ich vor gut zwei Wochen noch diese Fundstücke ergattert. Aus einer Ladenauflösung auf dem Dorf stammen die alte Kernseife, Wurzelbürste, Holzwäscheklammern, und das ATA. Die Kinderbadewanne und die Wäscherumpel stammen von Tante Elly und der Wäschestampfer von meiner Schwiegermutter. Den Wäschestampfer benutze ich noch heute, wenn ich mal Teppiche in der Badewanne waschen muss. Das mache ich nur, wenn sie nicht in die Waschmaschine passen.

Ja, bin ich froh, dass ich im "Heute" lebe, was das Wäschewaschen betrifft. Wir haben doch modernste Waschmaschinen, die besten Waschmittel und gut zu reinigende Stoffe zur Verfügung. Meist ist das Bügeln noch die schlimmste Arbeit.

Und wie war es bei der Oma. Da gab es noch einen Waschtag. Am Vorabend wurde schon mal die Wäsche eingeweicht. Morgens stand Oma ganz früh auf und heizte den Kessel an, damit warmes Wasser zur Verfügung stand. Die Wäsche war ja früher schmutziger als heute. Da mussten Wurzelbürste und Kernseife her. Da wurde geschrubbt, was das Zeug hielt. Dann wurde die Wäsche auf der Rumpel bearbeitet.

Oma kam ganz schön ins Schwitzen. Und dann die armen Hände. Die waren aufgerubbelt und die Lauge gab dann noch sein Übriges dazu. Dann wurden Weisswäsche und Unterwäsche gekocht. Anschliessend gespült, ausgewrungen und auf die Wäscheleine zum Trocknen gehängt.

In einem alten Buch las ich folgendes:

"Unsere Leibwäsche wechseln wir, je nachdem, wie diese durch die Art unserer Arbeit angeschmutzt wird, öfters, mindestens einmal wöchentlich, damit sie durch das Kochen und Waschen wieder gereinigt wird".

Die Weisswäsche musste nach dem Waschen auch noch extra behandelt werden. Da gab es in den Orten oft Bleichwiesen, wo die Wäsche zum Bleichen aufs Gras gelegt wurde. Die Wäsche wurde immer wieder mit Wasser, das mit Henkels-Bleichsoda (hat das Wasser leicht blau verfärbt) versetzt war, bespritzt. Die Sonne bleichte dann die restlichen Flecken aus der Wäsche. Man nannte diesen Vorgang auch Rasenbleiche. Dies konnte aber nur im Sommer gemacht werden. Im Winter wurde die Wäsche immer und immer wieder mit Kernseife eingerieben und gebürstet. Das Wasser war dann auch meist kalt und Oma hatte Frostbeulen an den Händen.

Gestärkt wurde die Weisswäsche früher mit Kartoffel- oder Reisstärke.

Dann kam noch das anstrengende Bügeln. Wenn Oma schon Strom hatte, gehörte sie zu den Glücklichen. Als die alten schweren Bügeleisen noch mit Kohle befüllt werden mussten, war das kein Zuckerlecken. Und auch Leinen und die alten Stoffe waren nicht leicht glatt zu kriegen.

So, und nun nach so viel schwerer Arbeit kommt das Vergnügen. Wie wär`s mit einem Kleopatra-Bad?

Was man dafür braucht, findet Ihr in meiner Schublade!

Eine schöne Woche wünscht Euch

heidi

Montag, 16. Februar 2009

Traumhaftes


Schon lange träume ich einen Traum. Der Traum wird immer wieder in mir wachgerufen, wenn ich in einem ortsansässigen Café sitze. In unserer Stadt gibt es nur 0815-Cafés. Wenn ich könnte, ich würde das ändern.

Da gibt es in Finnland in Lappeenranta ein Café, das Café Marjuska. Das Café ist ein Traum - mein Traum. Solltet Ihr nach Lappeenranta kommen, müsst Ihr unbedingt dieses Café besuchen. Bei Interesse melden, ich weiss mehr darüber, ich war schon x-mal dort.

im Cafè Marjuska

Ich würde ein nostalgisches Café eröffnen. Am besten würde sich dazu eine Villa mit einem schönen verwunschenen Garten eignen. Das Café würde ich wie ein grosses Wohnzimmer einrichten. Alte Möbel und Kunst an den Wänden, das müsste schon sein. Ja, verschiedene Sitzgruppen - wie alte Sofas mit alten Sesseln, runde, ovale und eckige Tische mit bequemen Stühlen - hauptsache schön alt. Kronleuchter und Stehleuchten lassen den Raum im romantischen Licht erscheinen.

In den antiken Schränken und Vitrinen stehen altes Porzellan und alte Gläser. Natürlich dürfen Spitzendeckchen nicht fehlen. Wir benutzen auch altes Porzellan. Ich mag nämlich nicht das Einheitsgeschirr in den Cafés. Hinter schönen Paravants würde ich ein Eckerl einrichten, wo man in aller Ruhe sich im "Bloggerwunderland" austoben kann.

Strickt man heute in einem Café, wird man schon komisch angeschaut. Bei mir wäre das nicht so, da ist handarbeiten erwünscht. Ein grosses Regal mit alten und guten Büchern findet auch seinen Platz. Ein schönes altes Buch bei einer guten Tasse Kaffee, das hat doch was? Mein Café müsste auch eine grosse Terrasse für die schönen Tage haben. Eingerahmt von Rosen, Lavendel und co. Selbstverständlich gibt es nur frischen, selbstgebackenen Kuchen und Torten nach alten Rezepten. Dazu gibt es Kaffee entweder gebrüht oder aus dem modernen Kaffeeautomaten, ganz so wie es der anspruchsvolle Gast wünscht. Ein Samowar steht auch bereit, für die Teetrinker.Hinter der Theke steht eine Kaffeekocherin, die in Österreich ausgebildet wurde - wegen des guten Kaffees. In der Backstube - da wüsste ich schon jemanden - steht eine Bäckerin, die aus Leidenschaft ihrer Aufgabe nachgeht. Natürlich bräuchte ich auch eine Kraft, der sich um die Geschirrreinigung kümmert. Schliesslich kann man altes Porzellan nicht einfach in der Spülmaschine waschen. Und die Bedienungen, die bekämen von mir eine nostalgische "Arbeitskleidung". Da hätte ich schon meine Ideen.
Die Toiletten, die wären ein Traum. Ganz romantisch und nostalgisch würde ich sie gestalten. Natürlich sind die Sanitäranlagen auf dem neuesten Stand - keiner muss aufs Plumpsklo.
In einem grossen Nebenraum würde ich einen Laden einrichten, in dem nur schöne Dinge verkauft werden. In dem Laden werden auch Ausstellungen stattfinden und die Handarbeiten und Basteleien unserer Gäste würden hier auch verkauft werden.
Und an Heiligabend - wenn das Café Ruhetag hat, würde ich alle alten, einsamen Leute, die ich ausfindig machen kann, zur Bescherung einladen. Es gibt so viele einsame Leute, die keine Kinder haben, oder einfach von ihren Kindern "verlassen" wurden.
Im Sommer gäbe es mal einen Kindertag. Dazu würden wir ein Zelt, ein altes Karusell und ein Kasperltheater aufbauen. Die Kinder sind ja schliesslich die Gäste der Zukunft. Und an die Zukunft muss man als Geschäftsfrau schon auch denken.
Ja, um dies alles zu verwirklichen, bräuchte man Personal. Ich komme aus der Betriebswirtschaft - ich würde organisieren und für die Gäste dasein. Natürlich dürfte das wichtigste nicht fehlen - ein grosszügiger Geldgeber!
Zu guter Letzt bräuchte das Café ja auch einen Namen. Ich würde es "Heidi´s kleines Paradies" nennen. Schliesslich ist mein Café das wahre Paradies. Ein schönes Schild und eine schöne "Kaffeekarte" würde ich selbst gestalten, so in der Art, wie es auf dem folgenden Foto. Nur, die nackte Schönheit würde ich unter einem Hauch von Organza verhüllen.

Das Bild habe ich bei E-bay ersteigert. Es ist die Speisekarte aus einem ehemaligen Restaurant.

Aber wie gesagt, es ist nur ein Traum - mein Traum! Was wäre das Leben ohne Traum!

So, nun zur Realität:
Ich war letzte Woche im Café. Dort gehe ich immer hin, wenn ich mich mit meiner Diana zum shoppen verabrede oder wenn ich mal das Bedürfnis habe, wieder mal was neues aus dem Ort zu erfahren.
Bei besagtem Besuch sassen drei ältere Damen am Nebentisch, die sich übers Stricken unterhielten. Und wenn ich in der Richtung was höre, bekomme ich ganz lange Ohren. Es ging um Hausschuhe, die man auch in der schlechten Zeit selbst strickte. Ich bat um "Aufklärung". So ganz kapierte ich nicht, was sie mir (jede anders) erzählten. Eine der Damen brachte mir am nächsten Tag ein Muster mit.

Das Muster für Omas Hausschuhe

Ich habe die "Puschen" nachgestrickt, und das ist das Ergebnis! Zum Nachstricken (sehr leicht)ist die Anleitung wieder in meiner Schublade versteckt.


Schöne Träume wünscht Euch allen

heidi