Montag, 3. August 2009

Bin wieder da !!!

Hallo, Ihr Lieben!!!

Habt Ihr mich schon vermisst? Auch nicht ein ganz klein wenig? Ich hatte schon Entzugserscheinungen! Von zu Hause war ich es gewohnt, jeden Morgen durch das "Bloggerland" zu bummeln. Der Mensch ist doch ein Gewohnheitstier. Außer in Estland war dies auf unserer Tour nicht möglich. Geschweige denn, Bilder hochzuladen.
Nun bin ich nach 81 Tagen wieder wohlbehalten zu Hause angekommen. Mein "Fahrer" lenkte das Wohnmobil durch 9 Länder. Ein Lob meinem Fahrer, er hat es gut gemacht. Nur in Nikolaiken promenierten wir mit dem großen Wohnmobil auf der Strandpromenade. War aber nicht schlimm - nur lustig. Könnt Ihr Euch vorstellen, wie die Leute schauen, wenn plötzlich so ein großes "Schiff" auf der Promenade entgegenkommt. Dies war der einzige Fehler auf der 11.592 Kilometer langen Reise
Unsere Route führte zunächst über Österreich, Tschechien, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Finnland nach Nordnorwegen. Da es das Wetter in Skandinavien nicht sehr gut mit uns meinte, fuhren wir über Nordschweden wieder nach Finnland. Durchs Baltikum gings nach Nordpolen und von dort wieder nach Hause.
Schöne Landschaften gab es auf der ganzen Reise zu bestaunen. Norwegen ist jedoch was Landschaften betrifft unser absoluter Favorit in Skandinavien. Hinter jeder Kurve präsentiert sich ein anderes Bild. Mal ist es ein Gletscher, wie der Öksfjordjökelen

dann ist es wieder der Blick über einen Fjord, wie hier bei Kvalöya.


Auf Sommaröya fanden wir einen Strand für uns ganz alleine - Luxus pur. Franz hatte hier Anglerglück - einen Seelachs und einen Dorsch. Zaungäste waren die Möwen - sie ließen sich nicht zweimal zu "Tisch" bitten.


Trotz des schlechten Wetters im hohen Norden, konnten wir die Mitternachtssonne einige Male live erleben. Was nicht zu sehen ist, ist der Sturm, der an diesem Tag auf den Lofoten herrschte.


Lappland ist ein Paradies für Wanderer. Hier sind wir in Finnland am Inarisee. Franz fotografierte auf dem Weg zur Pielppajärvenerämaakirkko. Es entstanden solch schöne Fotos wie dieses.


Noch nie sind mir so viele Tiere aufgefallen, wie auf dieser Reise. Diesen Schneehasen fotografierten wir in Kaamanen bei Holger. Täglich kam er vorbei und setzte sich vor unser Wohnmobil - sehr zur Freude unserer Katze. In Norwegen fotografierten wir einen Seeadler, der ein Möwenjunges vor unseren Augen erbeutete. In Estland sichteten wir einen Luchs, der auf Nahrungssuche auf einem abgeernteten Acker war. Mehr dazu gibt es im Laufe der Zeit auf meinem Geschichtenblog zu sehen.


Für die Kultur taten wir auch einiges. Wir besuchten Städte wie Tartu, Tallinn, Helsinki, Porvoo, Lappeenranta, Sodankylä, Tromsö, Sortland, Svolvaer, Fauske, Arvidsjaur, Joensuu und Krakau.



In schönen Restaurants und Cafés gab es so viel zu bestaunen, wie hier in Krakau. Einige davon werde ich hin und wieder auf meinem Caféblog vorstellen.
Wir wandelten auf den Spuren der kleinen Elvira in Estland (was sehr spannend war) und des Zaren in Finnland und Estland. Hier seht ihr das Schlafzimmer des Zaren Nikolaus und der Zarin Alexandra. Da wurde hintereinander eingeschlafen - nicht engumschlungen nebeneinander wir wir es mögen.
Wir waren auch bei Freunden in Finnland zu Gast. Vielen Dank an Holger und Gisela, Eila, Risto und Raita, an Maija und Paavoo und vor allem an Kauko, für die gelungene Geburtstagsfeier. Habt Ihr schon mal ein schönes Mökki (Sommerhaus) in Finnland betreten? Hier sind wir bei meiner Freundin Eila zu Besuch. Mehr davon gibt es ein andermal.
Und dann gab es noch viele schöne Geschäfte. Einige schöne Dinge fand ich passend für mein kleines Paradies. Später mehr davon.
Nicht dass Ihr denkt, ich wäre die ganze Zeit faul gewesen. Einige schöne Wohn- und Gartenzeitschriften aus den verschiedensten Ländern inspirierten mich dazu, einen Läufer zu häkeln, drei Kissenbezüge und ein paar Socken zu stricken. Auch meine Longjacke ist fast fertig. Sie muss nur noch "ausgeputzt" werden.

Ausserdem nahmen das Führen des Tagebuches und das Bearbeiten von knapp 5.000 Fotos täglich mindestens zwei Stunden in Anspruch. Das Tagebuch wird im Laufe der nächsten Zeit veröffentlicht.

Und nun kommt das Beste. Als wir nach Hause kamen, blitzte das ganze Haus. Im Garten war alles perfekt. Diana hat alles gemacht. Sogar unseren ungeliebten Keller hat sie aufgeräumt und alles neu sortiert. Franz fand seine Schuhe zwar nicht mehr - dafür sind sie jetzt in einem anderen Regal ordentlich in Reih und Glied aufgeräumt. Sogar die Bastelsachen hat sie alle sortiert. Und im Vorratskeller ist das Marmeladenregal prall gefüllt mit frisch eingekochter Marmelade. Die Rezepte dazu gibt es ganz bestimmt auch noch.

Da gibt es für mich fast nichts mehr zu tun ..... nur Wohnmobil ausräumen und putzen, ganze Berge von Wäsche waschen, bügeln und aufräumen und dann kann ich mich erholen und den schönen Dingen widmen, wie im Bloggerland bummeln. Da gibt es viel zu lesen - drei Monate darf ich nachholen. Das ersetzt die besten Filme und Bücher - Wetten dass!!!


Ganz liebe Grüsse an alle Mädels und Jungs


heidi

Donnerstag, 28. Mai 2009

"Wohnträume" in Polen

Wie Ihr ja längst wisst, bin ich auf grosser Reise in den Norden. Wir fahren ja über Polen und das Baltikum nach Skandinavien.

In Polen, in einem ganz gewöhnlichen Supermarkt in Krakau fand ich eine schöne Wohnzeitschrift. Lesen kann ich zwar nichts, dafür gibt es viele schöne Fotos. Und die will ich Euch nicht vorenthalten.


Leider kann ich nicht einmal den Titel der Zeitschrift übersetzen.
Auch hier kann man sich inspirieren lassen. Eine schöne Tasche gefällig?



Und nun das allerbeste. In Litauen beim Maxima (Supermarkt) habe ich die neueste "Anna" erstanden. In deutsch natürlich. Was ich in Estland gefunden habe, das zeige ich im nächsten Post.
Wenn ich zur Zeit nicht alle schönen Seiten kommentieren kann, dann liegt es nicht an meiner Faulheit, eher am nicht funktionierenden Internet. Hier in Estland (Internetland) habe ich fast jeden Tag Wifi zur Verfügung. Ich werde solange ich im Land bin alle mal kommentieren, versprochen.


Wollt Ihr mal sehen, was ich für ein "Kunstwerk" mit auf Reisen genommen habe. Für Interessierte geht es hier entlang.

Für Katzenfreunde schreibt Gima in den Unterwegsgeschichten solche "Romane"!

Liebe Grüsse in die Heimat

heidi

Montag, 18. Mai 2009

Die "Tussi" von nebenan



Wem gehören wohl diese schönen blauen Augen? Klar, die gehören zu mir. Ich bin Gima, die Hüterin von Heidis kleinem Paradies. Ich werde auch Prinzessin von meinen Menschen genannt, das gefällt mir ganz gut. Aber wenn mich Heidi "Mausi" nennt, das finde ich total doof. Heute will ich Euch mal von meinem Problem mit den „Nachbarskatzen“ erzählen. Ach, Ihr wisst ja gar nicht, was ich alles mitmache!

Da ist doch das „rote Luder“ von nebenan. Gott sei Dank hat die Heidi kein Foto von ihr gemacht. Die hat zwar einen schönen Namen – sie heisst Tiffany – das ist aber auch schon alles. Die Tiffany, die treibt`s ganz schön bunt.


Sie geht immer durch meinen Garten– und das darf sie gar nicht ! Ich habe sie deswegen schon zweimal abgewatscht, genützt hat es aber nichts. Was soll ich sagen, es gibt Katzen, die kapieren es nie – und dazu gehört die Tiffy.
Zwei Katzenmännern, die seit ein paar Monaten ein paar Häuser weiter wohnen, hat die „Ladie“ schon den Kopf verdreht. Die kommen oft zu ihr auf Besuch. Und was meint Ihr, welchen Weg sie wählen. Klar, den durch mein Revier.


Aber wisst Ihr was ich beobachtet habe? Die Kater wollen gar nichts von der Tussi – sie sind nur an den Fischen in Nachbars Teich interessiert. Die beiden haben schon alle Fische rausgefressen. Was sind denn das für Männer – die haben nur „Fressen“ im Kopf. Und die Tiffany, die checkt das gar nicht – ganz schön blöd.


An Ostern habe ich Nachbars Tiffy auch wieder mal „erwischt“. Vom Balkon im ersten Stock aus habe ich sie gesehen. Ich sprang todesmutig vom Balkon in den Garten – das Biest ist mir aber wieder mal entwischt. Wie gut, das mir dabei nichts passiert ist. Ich musste Heidi versprechen, dass ich das nie mehr mache. Sie hatte ganz schön Angst um mich. Meine Menschen die lieben mich halt. Wenn ich jetzt nicht zu Hause bin, dann jagt die Tiffany bestimmt in meinem Garten wieder Vögel. Das darf sie nicht. Ich spreche mit den Vögeln – das finden Franz und Heidi ganz schön komisch. Tiffy – nimm dich in Acht, wenn ich wieder nach Hause komme, und ich erwische dich, dann kannst du was erleben. Ob wohl meine Diana aufpasst, das die Katze nicht die Vögelchen frisst? Ich glaube schon!


Ach, waren das noch Zeiten, als der Whisky noch in der Nachbarschaft lebte. Das war ein Katzenmann mit Charakter – ein richtiger Gentleman. In sicherem Abstand von einem Meter hinter dem Gartenzaun hat er mich immer angemacht. Der gemütliche „Dicke“ zog dabei alle Register. Nun ist er in die grosse Stadt gezogen – ach wie vermisse ich ihn.
Da bleibt mir gar nichts anderes übrig, als mal anderswo nach einem männlichen Wesen Ausschau zu halten. Aber immer wenn ich einen interessanten Typen auf Reisen treffe, dann schleicht er sich wieder davon, bevor es ernst wird. Das ist doch zum Jammern.

Wenn Ihr wissen wollt, wo ich gerade nach „Liebesabenteuern und anderen Abenteuern“ Ausschau halte, dann müsst Ihr hier klicken (oder besser verlinken). Da findet Ihr alles, was ich so treibe. Aber erst ab morgen. Ich muss erst überlegen - und meine Heidi ist auch kein D-Zug, geschweige denn das Internet in Polen. Ihr wisst ja, ich bin auf ganz grosser Reise. Wir besuchen viele Länder wie Österreich, Tschechien, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Finnland, Norwegen und Schweden.


Und wenn Ihr wissen wollt, wo sich mein „Personal“ so rumtreibt, dann schaut mal da nach.

Bis bald mal wieder



Gima
(getippt von Heidi - wozu hat man wohl Personal)

Samstag, 9. Mai 2009

"Und jetzt gehts los!!!"

Für die nächsten Wochen ist dies mein Zuhause. Leider ist der Shabby-Look noch nicht bis ins Wohnmobil vorgedrungen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden :-).


Ich pflege ja normalerweise in weisser "Spitzenbettwäsche" zu nächtigen. Auf Reisen ist pflegeleichte "Sersucker-Bettwäsche" angebracht. Wer bügelt schon gerne, wenn fremde Städte mit ihren "Nostalgie-Cafés" locken.


Hier mein Luxusbad!!!! Reinlichkeit und Sauberkeit ist eine deutsche Tugend, die im Ausland zu vertreten ist. Klein aber fein - etwas beengt, aber alles was man benötigt ist vorhanden.


Im Wohnmobil gibt es ein "Stilles Örtchen". Hier kann man auch mal bequem die Zeitung lesen!


Hier sitzen die "Flaschen" beim Essen, und unter dem Tisch stehen die Flaschen zum trinken.

Kochen kann ich auch. Nein, nein, nicht das ihr das falsch versteht, hier gibt es auch eine komfortable Kochmöglichkeit. Essen ist wichtig, und die Spülmaschine wird durch meinen "Liebling" ersetzt (hin und wieder)!
Im Cockpit gibt es viel Stauraum für meine Handarbeitsutensilien - vom bequemen Plätzchen aus gut zu erreichen. Auch zum Fernsehen ist der Sessel gut geeignet.

Also, morgen geht es endlich los. Von unterwegs kann ich mich oft genug melden und auch Posts schreiben. Darum habe ich mich schon gekümmert. Es ist ja auch ganz wichtig. In diesem Sinne einen schönen Sommer. Freue mich auf Eure Posts, wie immer.
..... und tschüss!!!!
heidi

Sonntag, 3. Mai 2009

Post ganz altmodisch



Ich habe Post von meiner Schwägerin bekommen. Was es damit auf sich hat, könnt Ihr hier nachlesen!


Liebe Grüsse


heidi